Food Fotografin Cornelia sitzt mit Kamera in der Hand vor dem Laptop

Magisches Dreieck: Starte mit deiner Kamera jetzt so richtig durch

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Folge #6

Du möchtest deine Kamera endlich richtig kennenlernen und die wichtigsten Kameraeinstellungen auch so einsetzen, dass sie deinem Food Foto optimal nutzen? Dann bist du in dieser Podcast-Episode vom Food Foto Campus genau richtig. Wir erklären dir die wichtigsten Punkte zum Thema Magisches Dreieck und sagen dir auch, warum eine bestimmte Vorgehensweise beim Einstellen deiner Kameratools für die Food Fotografie so wichtig ist.

Die wichtigsten Punkte zu dieser Podcast-Episode:

  • Was versteht man unter dem Magischen Dreieck?
  • Warum ist das Magische Dreieck wichtig?
  • Welche Einstellungen gehören zum Magischen Dreieck?
  • Welche Reihenfolge solltest du in der Food Fotografie wählen?

Wir verraten dir, was das Magische Dreieck mit deiner Kamera zu tun hat

Sagt dir das „Magische Dreieck“ etwas? Vielleicht nicht, aber du hast bestimmt schon etwas von den Kameraeinstellungen Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert gehört 😉 Und um genau diese drei Kameraeinstellungen geht es in diesem Blogpost. Hier findest du eine Übersicht, was du alles dazu wissen solltest:

WAS IST DAS MAGISCHE DREIECK?

Beim magischen Dreieck handelt es sich – wie bereits erwähnt – um die Einstellungen zu Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert. Das magische Dreieck gehört zur Basis deiner Fotografie und sollte wirklich jedem, der fotografiert bekannt sein. Denn mithilfe dieser 3 Kamera-Einstellungen kannst du dein Foto maßgeblich lenken bzw. beeinflussen. Die 3 Einstellungen bedingen sich auch gegenseitig. Daher ist es besonders wichtig, dass du dir genau überlegst, wie du sie einsetzt.

WOZU BENÖTIGST DU DAS MAGISCHE DREIECK?

Du kannst mithilfe dieser 3 Kameraeinstellungen gezielt das Erscheinungsbild und die Wirkung deiner Bilder beeinflussen.

Die Blende ist für die Schärfentiefe im Bild verantwortlich (also wie groß der Schärfebereich im Bild sein soll). Beachte: nur bei einer niedrigen Blendenzahl kannst du eine geringe Schärfentiefe im Bild erzielen (Bokéh-Effekt).

Die Helligkeit im Bild stellst du mithilfe der Belichtungszeit ein. Du kannst aber auch die Darstellung von Bewegung im Bild (eingefrorene vs. verschwommene Bewegung) damit beeinflussen.

Der ISO-Wert dient dazu, die Lichtempfindlichkeit im Bild zu regulieren. Das brauchst du vor allem dann, wenn nicht genug Licht zur Verfügung steht (z.B. in der Nacht oder bei Konzerten). Beachte:

WONACH WÄHLST DU DIE REIHENFOLGE DER KAMERAEINSTELLUNGEN ?

Abhängig davon, was du fotografierst, kannst du die Reihenfolge der 3 Kamera-Einstellungen unterschiedlich wählen.

Für die Food Fotografie empfehle ich dir folgende Reihenfolge:

  1. Blende
  2. Belichtungszeit
  3. ISO-Wert

Du fragst dich jetzt bestimmt, warum genau diese Reihenfolge?! Ich erkläre es dir:

Die Blende entscheidet über die Unschärfe im Bild – das ist bei der Food Fotografie ein entscheidendes Stilelement. Deswegen stelle ich die Blende immer zuerst ein. Die Belichtungszeit ist abhängig von der Blende und darum ist die logische Folge, dass ich nach der Blende die Belichtungszeit einstelle. In der Food Fotografie kannst du dir meist dein Licht so richten, dass das Gericht ausreichend beleuchtet ist. Deswegen benötigst du nicht unbedingt eine höhere Lichtempfindlichkeit. Wenn dein Bild zu dunkel ist, kannst du die Kamera auf ein Stativ stellen und die Belichtungszeit verlängern oder du stellst noch eine Lampe dazu. Im besten Fall hältst du den ISO-Wert immer so niedrig wie möglich und setzt ihn wirklich als allerletztes Tool ein, damit du das Bildrauschen bei deinen Food Fotos so gering wie möglich hältst. D

Vielleicht versuchst du das Magische Dreieck bei deinem nächsten Food Foto gleich anzuwenden!

Viel Spaß & gutes Gelingen beim Ausprobieren!

Die wichtigsten Links zu dieser Episode:

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